Du kannst den Kurs des Windes nicht ändern, aber die Segel anders setzen

Aristoteles

Wenn Sie mich in wichtigen eigenen und persönlichen Belangen anfragen, möchten Sie sicherlich erfahren, mit wem Sie es zu tun haben. Gern stelle ich mich Ihnen vor, zunächst mit den wesentlichen Eckpunkten meiner Arbeit:

Fachliche Standards – ich nehme regelmäßig an Fortbildungen und Supervisionen teil.

Vertraulichkeit – ich halte mich an meine Schweigepflicht.

Begegnung auf Augenhöhe – ich berate Sie unabhängig von weltanschaulichen Überzeugungen, Ihrem Alter, Ihrer sexuellen Identität oder kulturellem Hintergrund.

Professionalität – Therapie und Coaching schließen private Kontakte zwischen Ratsuchenden und Beraterin aus.

Als grundbeständige Person fordert der oben angesprochene Wind des Wandels mich immer wieder aufs Neue heraus, aber längst ducke ich mich nicht mehr weg und bin darin Meisterin geworden, die Segel neu zu justieren. In einem Elternhaus in dem beide Eltern Paartherapie praktizierten, wurde diese mir zwar schon in die Wiege gelegt. Augenzwinkernd sagte ich früher, dass ich in einer Art Psycholabor aufgewachsen bin, und so hatte ich fest vor, mein Berufsleben anderweitig zu verbringen. Ich war neugierig auf die Welt und wollte Wissenschaftsjournalistin werden. Doch bereits nach einem Semester Geschichte und Französisch wurde mir klar: der Apfel fällt auch bei mir nicht weit vom Stamm, im Folgesemester war ich für Psychologie eingeschrieben …

Beruflich habe ich viele lehrreiche Stationen durchlaufen und interessante Positionen innegehabt. Nachdem ich im direkten Anschluss an mein Psychologiestudium (Freiburg) sowie des Studiums der Gesundheitswissenschaften/Public Health (Seattle und Bielefeld) promoviert hatte, war ich am Deutschen Krebsforschungszentrum einige Jahre im Bereich der Tabakkontrolle und -prävention tätig. Nach der Geburt meiner Töchter habe ich am Institut für Medizinische Psychologie des Uniklinikum Heidelbergs über Systemaufstellungen geforscht und darüber mit meinem sehr geschätzten und leider viel zu früh verstorbenen Chef Professor Jochen Schweitzer und Kollegen das Buch „Dreierlei Wirksamkeit“ geschrieben. Nebenbei arbeitete ich als Trainerin in den Bereichen Kommunikation sowie Burnout-Prävention, u.a. viel für die BASF. Einige Jahre hatte ich an einer Mannheimer Hochschule eine Professur für Psychologie und habe dort den Studiengang für Wirtschaftspsychologie aufgebaut. Dort habe mich quasi selbst emeritiert, um an der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln eine Führungsposition zu übernehmen, mit der Verantwortung für Frauen- und Männergesundheit, Gesundes Alter sowie gesundheitliche Chancengleichheit. Am EMBL, Europas Life Sciences Laboratory mit Hauptsitz in Heidelberg war ich nebenbei Jahre lang zuständig für den Bereich mental health und habe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in allen Lebenslagen beraten.

So unterschiedlich diese Positionen waren, bei allen ging es im Kern darum was Menschen gesund hält und resilient macht sowie was dazu beiträgt, dass menschliche Kommunikation gelingt. Weil Letzteres meine Interessen und Kernkompetenzen am besten vereint, bin ich nach meinen Streifzügen durch die gesundheitliche Prävention, angewandte Psychotherapieforschung und Hochschullehre wieder zur Beratungspsychologie und Psychotherapie zurückgekehrt. Denn: Wie einschlägige Ergebnisse der Bindungsforschung zeigen, sind gelingende Beziehungen die entscheidende Grunddeterminante für ein langes glückliches Leben – und toppen somit so entscheidende Faktoren wie Ernährung und Bewegung. Entsprechend beflügelt es mich bleibend und immer wieder aufs Neue, Menschen zu besseren Beziehungen zu verhelfen – zu sich wie anderen. So mühevoll dies bisweilen allseits sein kann so beglückend ist es, meinen Klientinnen und Klienten dazu zu verhelfen, die wohl entscheidendste Grunddeterminante hierfür zu realisieren: eine bessere Version von sich selbst.

Auch ich habe hier einen weiten Weg zurück gelegt: Meine Kindheit und Jugendzeit in der Bonner Republik war aufgrund der sprachlichen, intellektuellen und finanziellen Abhängigkeiten meiner aus ihrem Heimatland migrierten Mutter von meinem Vater noch rollenkonservativer als in damaligen mittelständischen Elternhäusern. Der hiesige Teil der erweiterten Familie war aufgrund der Folgen von Kriegstraumata emotional unverfügbar, die andere Hälfte der Sippe weit entfernt in Übersee. Emotional damals recht unterversorgt und entsprechend noch reichlich unreif habe ich nach meiner Studienzeit einen Mann gewählt der mich eine Ehe gekostet hat, und als langjährig alleinerziehende Mama zweier wundervoller Töchter kenne ich Höhen und Tiefen des Lebens nur allzu gut. Heute bin ich in zweiter Ehe glücklich verheiratet, zusammen haben wir 2 plus 3 fabelhafte Kinder, die mittlerweile fast allesamt auf eigenen Füßen stehen.

Aus- und Weiterbildungen

Diplom-Psychologin, Universität Freiburg

Gesundheitswissenschaftlerin, University of Washington, Universität Bielefeld

Systemisch-integrative Paartherapie, Jellouschek-Institut Freiburg

Emotional Fokussierter Therapie (EFT), Basis- sowie Aufbautraining, International Center for Excellence in Emotionally Focused Therapy, ICEEFT

Systemisch-phänomenologische Therapie, Wieslocher Institut für systemische Lösungen

Systemische Therapie und Beratung, Psychotherapeutisches Zentrum Stuttgart

Teilnahme an Weiterbildungen sowie Übungsgruppen in Transaktionsanalyse (TA) sowie Gewaltfreier Kommunikation (GfK)

Meilensteine

  • Wissenschaftliche Mitarbeit am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg
  • Geburt zweier Töchter & Familienzeit
  • Wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Heidelberg
  • Freiberufliche Trainerin, Beraterin und Gutachterin (u.a. BASF, Schweizer Bundesamt für Gesundheit, American Cancer Society)
  • Professur für Psychologie, Hochschule der Wirtschaft für Management Mannheim
  • Referatsleitung, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln
  • Beraterin & verantwortlich für Employee Health Program am EMBL, Europe‘s Life Sciences Lab Heidelberg